Longboards für Kinder: 7 beliebte Modelle

Die coolen Bretter stehen bei vielen Kids hoch im Kurs. Longboards für Kinder unterscheiden sich doch etwas von den Modellen für Erwachsene. Welche Kritierien für Nachwuchs-Boarder gelten und was du beim Kauf alles beachten musst? Jetzt erfährst du es. Dazu noch eine Checkliste und eine Auswahl an beliebten Boards.

Checkliste für Kinder-Longboards

Das kommt auf das Kind an. Eine allgemeingültige Aussage zu treffen, ist hier schwer. Einige Kids haben den Dreh schon recht früh drauf. Andere hingegen fällt es noch recht schwer. Du kannst am besten einschätzen, was du deinem Kind zutrauen kannst und was nicht.

Daher geben wir mit ca. 9 bis 12 Jahren nur eine grobe Altersangabe an. Es gibt Kinder, die noch eher anfangen, aber auch Spätstarter haben ihren Spaß mit dem Rollbrett.

Longboards verfügen über unterschiedliche Flex-Stufen. Oft bieten Hersteller ihre Bretter in drei Kategorien an. Aber warum ist das so wichtig? Diese Flex-Stufen geben den Härtegrad des Boards an.

Weichere Bretter sind für leichte Anfänger oder Kinder zu empfehlen. Mit ihnen lässt es sich einfacher und entspannter cruisen. Die Kids können das Brett besser kontrollieren, besonders bei Kurvenfahrten. Für hohe Geschwindigkeiten sind dann härtere Boards geeignet, aber dem Nachwuchs reichen erst einmal die weichen Decks.

Daher kommt es bei der Auswahl des passenden Modells auch auf das Gewicht des Kinds an.

Hier die gängigen Flex-Stufen:

  1. harte Boards für ca. 70 bis 120 kg
  2. mittlerer Decks für ca. 60 bis 90 kg
  3. weiche Longboards für ca. 35 bis 75 kg

Auch bei den Rollen gilt: weicher und kleiner ist für Kinder besser. Diese haben eine gute Bodenhaftung und es fällt dem Nachwuchs leichter, das Board zu beschleunigen. Bewährt haben sich hier Rollen der Klasse A78 (Härtegrad-Klassen: von sehr weichen 70A bis sehr harten 90A) mit einem Durchmesser von bis zu max. 70mm.

Longboards für Kinder sind meistens zwischen ca. 80 cm und ca. 105 cm lang. Noch längere Modelle können die Nachwuchs-Boarder oft schwerer lenken.

Kinder-Decks sind außerdem etwas breiter. Das sorgt für einen sicheren Stand und eine gute Kontrolle während der Fahrt.

Das Hobby ist natürlich nicht ganz ohne Risiko. Stürze passieren gerade am Anfang noch recht häufig. Es ist daher wichtig, dass vor allem jüngere Kinder nur unter Aufsicht fahren.

Unerlässlich ist eine gute Schutzausrüstung. Ein Helm, Knie-, Handgelenks- und Ellbogenschützer sind gerade zu Beginn Pflicht.

Longboards für Kinder

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Skateboard oder Longboard für Kinder? – Die Unterschiede

Es sind zwei Bretter auf vier Rollen, doch ganz so einfach ist es nicht. Es gibt sie, die kleinen, aber feinen Unterschiede. Das Longboard ist der Vorgänger des Skatboards. Ursprünglich vom Surfen inspiriert hatten die ersten Boards sogar eine Spitze, eben wie ein Surfbrett. Im Laufe der Zeit verschwand diese aber langsam. Genauso übrigens wie die Longboards auch.

Die kleineren und wendigeren Skateboards liefen ihnen den Rang ab. So verschwand das Longboard zeitweise fast komplett von der Bildfläche. Mittlerweile haben die langen Bretter aber wieder Fahrt aufgenommen und längst den Sprung in die Kinderzimmer geschafft.

Aufgrund der Brett- und Rollengröße (je nach Modell) verfügen Longboards über einen höheren Fahrtkomfort. Man hat mehr Platz auf dem Brett und längere Strecken sind problemlos möglich. Zusätzlich sind sie meistens (je nach Größe der Rollen) unempfindlicher gegenüber Unebenheiten und kleinen Hindernissen (z.B. Steinchen). Mit ihnen lässt sich also ganz entspannt cruisen.

Für die meisten Kinder und Anfänger ist es einfacher, auf einem Longboard zu fahren als auf einem Skateboard. Das hängt vor allem mit den obengenannten Punkten zusammen. Aber auch aufgrund ihres größeren Achsabstands fällt es Beginnern ofter leichter, sich an das rollende Brett zu gewöhnen.

Die Unterschiede zum Skateboard im Überblick

  • Longboards sind für längere Strecken ausgelegt
  • besserer Roll- und Fahrkomfort
  • unempfindlicher gegenüber Unebenheiten (z.B. Steinchen)
  • für Anfänger oft leichter zu lernen
  • größeres Deck/Brett & größere Rollen
  • größerer Achsabstand
  • bessere Straßenlage
  • weniger für Tricks ausgelegt

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Longboards für Kinder – Sicherheit & Üben

Das Thema Sicherheit ist gerade bei Kindern immer ein wichtiges Thema. Voraussetzung für die ersten Übungseinheiten auf dem Rollbrett ist eine entsprechende Schutzausrüstung. Oft legen die kleinen Nachwuchs-Boarder diese sogar gerne an.

Ein cooler Helm, schicke Knie- und Ellboehnschützer sowie stylische Handgelenksschoner lassen sie wie echte Profis aussehen. Dies ist übrigens ein gutes Argument, falls du deinen Nachwuchs doch von den Protektoren überzeugen musst. Viele Kinder wollen wie ihre großen Vorbilder aussehen.

Achtung: Lass dein Kind (besonders am Anfang) nie ohne eine gute Schutzausrüstung auf das Board. Und ganz wichtig: Nicht ohne Aufsicht.

Die ersten Versuche

Ebene und saubere Apshaltbereiche eignen sich für die ersten Versuche am besten. Von abschüssigen oder dreckigen Bereichen (z.B. viele kleine Steinchen) müssen sich die Kids am Anfang fernhalten. Halte dein Kind am besten zu Beginn noch an den Händen. So kann es leichter auf das Brett steigen. Auch während der ersten langsamen Fahrten solltest du deinen Spross noch festhalten und nebenherlaufen.

Erst wenn er sicherer wird, kannst du einen Schritt weitergehen. Zum Beispiel mal nur eine Hand halten. Steigere jedoch doch nicht zu schnell. Longboards für Kinder sind zwar normalerweise einfacher zu steuern, aber trotzdem müssen sich die Kids an das Fahrgefühl gewöhnen.

Regeln tragen zur Sicherheit bei

Kids finden Regeln natürlich ziemlich uncool. Trotzdem machen feste Absprachen bei der Nutzung von Longboards für Kinder auf jeden Fall Sinn. Diese könnten zum Beispiel so oder ähnlich lauten (nur Beispiele):

  • „Das Longboard wird nur mit der kompletten Schutzausrüstung benutzt.“
  • „Ohne Mama und Papa fährst du nicht mit dem Longboard.“
  • „Du fährst nicht auf der Straße.“
  • „Fahre bitte nur hier im Hof, in der Einfahrt etc.“
  • „Wenn der Boden nass ist, wird das Longboard nicht benutzt.“
  • „Fahre bitte nur auf ebenen Bereichen, fahre nicht bergab.“
  • „Achte bitte auf andere Leute und Hindernisse.“

Fahrtechnik: Bremsen, Pushen, Cruisen & Co.

Es gibt verschiedene Bremstechniken, von denen einige etwas anspruchsvoller sind.

  • Ausrollen: Hierfür lässt man das Board einfach langsamer werden, also ausrollen. Diese Variante bietet sich an, wenn genug freie Fläche vorhanden ist.
  • Abspringen: Man springt vom Brett runter. Diese Technik ist etwas risikoreicher, da es schnell zu Stürzen kommen kann. Außerdem muss das Longboard selbst dann noch gestoppt werden. Daher ist das Abspringen auch nur für niedrige Geschwindgkeiten geeignet.
  • Fußbremse: Die einfachste und gerade für Anfänger auch sicherste Methode. Dabei wird der vordere oder der hintere Fuß vom Board genommen, über die Hacke abgerollt und leicht auf den Boden abgesetzt. Durch die Reibung des Schuhs sinkt die Geschwindigkeit.
  • Windbremsen: Man richtet sich während der schnellen Fahrt auf und breitet die Arme zusätzlich aus. Durch den Luftwiderstand wird man langsamer. Eine Technik, die vor allem bei hohen Geschwindkeiten Sinn macht. Natürlich muss auch hier ausreichend Ausrollfläche vorhanden sein.
  • Slide: Die anspruchsvollste Technik und daher nur für Fortgeschrittene zu empfehlen. Das Board wird während der Fahrt ruckartig quer zur Fahrtrichtung gestellt und man slidet (ruscht) auf den Rollen. Dadurch nimmt die Geschwindigkeit rapide ab. Ein Slide eignet sich für Situationen, in denen man schnell abbremsen muss.

Das Pushen ist die typische Bewegung, um das Longboard zu Beginn auf Geschwindigkeit zu bekommen. Ein Fuß löst sich vom Brett und stößt sich neben dem Brett vom Boden ab. Oft reichen ein paar Push- oder Tretbewegungen aus, um die Rollen in Schwung zu bringen.

Hierbei wird durch eine Slalombewegung Geschwindkeit aufgebaut. Es ist eine rhythmische Gewichtsverlagerung, die Querbeschleunigung erzeugt. Diese überträgt sich auf das Brett und man erreicht eine Temposteigerung in Fahrtrichtung. Das Pumpen ist nicht ganz einfach zu beschreiben, wie du vielleicht schon gemerkt hast. Es ist auch eine anspruchsvollere Disziplin und es gibt sogar eigene Wettkämpfe.

Häufige Fragen

Was kosten Longboards für Kinder?

Die Preisspanne beginnt bei um die 50 Euro. Mehr geht natürlich immer. Gerade zu Beginn sollte es zwar ein ordentliches Brett sein, aber du musst keine mehrere 100 Euro ausgeben.

Benötigt mein Kind eine Schutzausrüstung?

Ja, unbedingt. Knie- und Ellbogenschoner, Handgelenksschützer und ein Helm gehören zur Pflichtausstattung. Ohne entsprechenden Schutz sollte dein Nachwuchs nicht fahren.

Gibt es Kinder-Longboards speziell für Mädchen und Jungen?

Diese Modelle unterscheiden sich – wenn überhaupt – nur im Design und nicht in der Bauart.

Wie schnell lernt man das Longboard-Fahren?

Das ist von Kind zu Kind unterschiedlich. Einige schaffen es schneller, andere brauchen etwas länger. Ein sicheres Fahr- und Gleichgewichtsgefühl auf dem Board zu entwickeln, ist sehr wichtig. Dein Nachwuchs sollte daher nichts überstürzen.

Skateboard oder Longboard: Was eignet sich besser für Kinder?

Auch das kommt natürlich auf das Kind an. Allerdings sind Longboards für Kinder oft besser geeignet. Die speziellen Kinder-Modelle sind in der Regel aufgrund ihres Achsenabstands, ihrer Breite und ihres Fahrgefühls leichter zu fahren.

Wie pflege ich ein Longboard?

Die Bretter sind meistens sehr robust gebaut und halten bei sachgemäßer Nutzung einiges aus. Sand, Dreck, Matsch und Nässe können jedoch den Kugellagern schaden. Daher ist es sinnvoll, diese von Zeit zu Zeit auszubauen und zu reinigen.

Das ist nicht sonderlich schwierig und im Handel gibt es spezielle Reiniger. Allerdings reichen oft auch normale Citrusreiniger. Danach ordentlich abtrocknen und das Ölen nicht vergessen.

Wie alt muss mein Kind für ein Longboard sein?

Grundsätzlich sollte dein Kind zwischen 9-12 Jahre alt sein. Natürlich gibt es auch Frühstarter, daher ist das nur eine sehr grobe Einschätzung. Hier kommt es auf den individuellen Entwicklungsstand an.

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