Dein Baby will nicht einschlafen? Diese 30 einfachen Tipps helfen jedem Vater

Kommt dir die Situation bekannt vor? Du hast alles gemacht. Die Windeln sind sauber, das Fläschchen leer, der Schlafsack sitzt… Aber: Dein Baby will nicht einschlafen. Was also nun? Im Dadquarter bekommst 30 wertvolle Tipps, die dir helfen können.

Baby will nicht einschlafen – Soforthilfe

1. Baby auf den Arm nehmen (Bsp. Fliegergriff)

Es ist kein Geheimnis, dass Babys gerne im Arm gehalten werden. Die Nähe der Eltern und die Körperwärme wirken oft beruhigend. Ein Klassiker unter den verschiedenen Haltungen ist der Fliegergriff.

Dazu legt ihr euren Nachwuchs in Bauchlage auf euren Unterarm, so dass der gedrehte Kopf in bzw. in Höhe der Armbeuge liegt und das Gesicht von euch wegschaut. Mit der Hand des gleichen Arms greift ihr durch die Beine den Popo und fertig ist der Fliegergriff. Mit eurem anderen Arm könnt ihr den kleinen Körper bei Bedarf noch stabilisieren.

In dieser Lage können Babys besonders gut entspannen. Ihr eigener Körper übt mit seinem Gewicht nun langsam Druck auf den Bauch aus, so dass angesammelte Luft leichter oben oder unter unten entfleuchen kann. Daher eignet sich der Fliegergriff auch besonders gut für ein Bäuerchen nach dem Stillen oder bei einem aufgeblähten Bauch.

Zusätzlich zum sanften Druck auf den Bauch spüren die Babys die Körperwärme und die Nähe von Mama oder Papa. Eine perfekte Mischung, um sich zu entspannen und einzuschlafen. Natürlich kannst du dein Baby auch ganz normal auf den Arm nehmen, ohne den Fliegergriff. Hauptsache es spürt deine Nähe und am besten deinen Herzschlag, das beruhigt.

Spucktuch nicht vergessen

Achte darauf, dass die süßen Monster mit einem Bäucherchen auch oft ordentlich Spucke oder überflüssige Milch ans Tageslicht bringen. Ein Spucktuch sollte daher immer griffbereit in der Nähe liegen.

2. Schnuller – Genuckel bringt Entspannung

Ob an der Brust, dem Daumen oder eben am Schnuller, Babys lieben es einfach zu nuckeln und zu saugen. Da Mama nicht 24 Stunden stillen kann, der Daumen schädlich für den Gaumen sein kann, bleibt nur der Schnuller. Sobad dieser angesaugt wird, entspannen Babys oft fast umgehend.

Das Armgewedel nimmt ab, die Körperhaltung wird lockerer und sie atmen ruhiger. Vor allem in den ersten Wochen spucken die Kleinen den Schnuller zwischendurch immer wieder aus. Halte den Schnuller einfach an die ihre Lippen, dann merkt ihr in den meisten Fällen, ob es Absicht war oder nicht.

3. Föhn anschalten

Dein Baby will nicht einschlafen? Dann hilft vielleicht dieser etwas spezielle Tipp. Ich weiß, das hört sich komplett bescheuert an, aber es wirkt. Viele Babys lieben das montone Geräusch des Föns. In Verbindung mit dem warmen Lufzug ergibt sich so eine perfekte Einschlafhilfe.

Halte dabei genug Abstand zum Körper des Kinds und fön ihm nicht direkt ins Gesicht. Wähl am besten die niedrigste Stufe, so dass der Windzug nicht zu stark und nicht zu heiß ist. Außerdem sollte das Stromkabel nicht in Reichweite des Nachwuchs sein.

Es reicht meistens schon, wenn ihr den Fön einfach anmacht, ohne das Baby wirklich zu fönen. Bleibt immer dabei, legt das Gerät nie ins Kinderbettchen. Denkt daran, es ist keine Spieluhr, die ihr einfach anmacht.

4. Geräusche App

Wenn ihr keine Lust habt, ständig den Fön einzustecken, dann sind Schlafapps mit vielen beruhigenden Geräuschen eine bessere Alternative. Hier habt ihr die Qual der Wahl: Waschmaschine, Regentropfen, Fön, Autofahrt Herzschlag, Vögelgezwitscher und und und. Probiert einfach aus welches Geräusch euer Kind zum Einschlafen bringt. Natürlich haben viele dieser Apps auch die normalen Gute-Nacht-Lieder im Angebot.

Persönliche Erfahrung: Diese Programme sind ein sehr gutes Hilfsmittel, allerdings hat der gute alte Fön bei unserer Tochter eine höhere Erfolgsquote. Wir haben sogar schon einmal probiert, der Kleinen durch ein Wärmekissen, das Föngeräusch aus einer App und leichtes Pusten auf Hand und Haare, einen richtigen Fön vorzugaukeln… Ergebnis: Sie hat uns mit einem fast schon empörten Blick angeschaut. So als wollte sie fragen: „Ernsthaft, Leute?“ Merke: Babys lassen sich meistens nichts vormachen.

5. Dein Baby will nicht einschlafen? Zeig ihm, dass du da bist

Babys haben ein ganz feines Gespür für ihre Umwelt. Sie merken sofort, wenn Mama oder Papa nicht mehr in Reich- oder Sichweite sind. Besonders beim Einschlafen ist es daher sehr wichtig, dass dein Nachwuchs dich sieht bzw. spürt.

Vielleicht greift dein Baby nach deinem Finger oder gleich nach der ganzen Hand, wenn es müde ist und im Bettchen liegt. So beruhigt es sich und ist sicher: „Papa ist da.“ Alternativ kannst du deine Hand auch auf seinen Kopf legen oder auf seinen Arm. Probiere einfach aus, was dein Sohnemann oder dein Töchterchen am liebsten hat.

6. Bleibe bei ihm

Oft scheinen Babys schon zu schlafen, aber nach ein paar Minuten öffnen sie dann doch noch einmal die Augen. Wenn Mama oder Papa dann nicht mehr neben ihnen liegen, ist das Geschrei groß. Daher ist es wichtig, dass du noch einige Zeit bei deinem Nachwuchs bleibst, auch wenn er schon schon zu schlafen scheint.

Dieses Augenöffnen machen viele Babys übrigens auch tagsüber während ihrer Nickerchen. Es fast schon eine Art Kontrollblick. Bist du dann nicht da, sehen sie dich nicht. Sehen sie dich nicht, können sie Angst bekommen. Bekommen sie Angst… an Schlaf ist nicht zu denken. Also, bleibe lieber 10 bis 15, vielleicht auch 30 Minuten länger bei deinem (ein)schlafenden Nachwuchs.

7. Ruhe und Licht aus

Was sich anhört wie ein typischer Lehrerspruch auf Klassenfahrt wirkt auch bei eurem Nachwuchs. Wir schlafen auch nicht gut ein, wenn wir das Fernsehporgramm des Nachbarn Wort für Wort mitbekommen.

Noch empfindlicher und oft auch schreckhafter reagieren Babys auf Lärm oder andere Störungen, wie z.B. Licht. Dein Baby will nicht einschlafen? Schaff im Schlaf- oder Kinderzimmer eine ruhige Atmosphäre. Die Kleinen müssen sich entspannen, um in den Schlaf zu finden. Dazu gehört auch, das Licht entsprechend zu dimmen oder ganz auszuschalten.

8. Bitte flüstern

Nicht nur Geräusche von außen können dein Baby stören, sondern auch du selbst. Senke daher deine Stimme, Flüstern ist nun angesagt. Am besten du sprichst es nach eurem Gute-Nacht-Ritual (s. Punkt 9) so wenig wie möglich an. Leises Summen und Singen ist erlaubt, aber mehr solltest du vermeiden.

9. Baby will nicht schlafen? Rituale helfen

Da Babys in den ersten Wochen/Monaten zusätzlich noch keinen Tag-/Nacht-Rhythmus kennen, müssen sie diesen erst langsam lernen. Bedeutet für dich, dass du ihnen durch feste Rituale (z.B. Füttern, Wickeln, in den Schlafsack und dann ins Bett legen) zeigst: „So, ab ins Bett. Es ist Schlafenszeit.“

Viele Eltern setzen übrigens auch auf Schlaflieder. Du musst nicht schön singen, das ist deinem Baby egal. Wenn du aber jeden Abend das gleiche Lied zum Einschlafen singst, ist das ebenfalls ein sehr gutes Ritual. Und das nicht nur für den Nachwuchs. Auch für dich als Vater kann es eine tolle Erfahrung sein.

10. Krämpfe & Bäuerchen

Wenn Babys trotz Wohlfühlatmopshäre unruhig sind und nicht schlafen können, haben sie oft „einen Furz quersitzen“. Der Spruch kommt nicht von ungefähr und triftt den Nagel auf den Kopf. Mit zuviel Luft im Bauch schläft es sich nicht gut. Das gilt vor allem für Babys. Sie strampeln, strecken sich, atmen schneller und wedeln mit den Armen.

Hier hilft der schon angesprochene Fliegergriff (1.). Oft dauert es nur ein paar Sekunden bis sich die Kleinen durch ein Bäuerchen oder eben einen Pups, Erleichterung verschaffen. Danach ist der Weg frei für einen erholsamen Schlaf.

Wärme kann helfen

Sollte das nicht helfen und sich die Unruhe noch ins Weinen oder Schreien steigert, könnte es sein, dass es sich um Bauchkrämpfe handelt. Die Kleinen haben dann einen harten Bauch und krampfen in regelmäßigen Abständen, da die Schmerzen oft in Wellen kommen. Hier hilft in erster Linie erst einmal Wärme, z.B. in Form eines kleinen Wärmekissens, das vorsichtig auf den Bauch gelegt wird.

Auch eine Massage kann helfen. Dazu legt ihr euren Nachwuch auf den Rücken und reibt mit euren Fingern in kreisenden Bewegungen im Uhrzeigersinn um den Bauchnabel herum. Falls euer Kind regelmäßig Krämpfe hat, bittet am besten Hebamme und/oder Kinderarzt/ärztin um Hilfe.

11. Kleidung oder Windel zwickt und kneift

Manchmal macht es auch Sinn, Strampler und Co. noch einmal zu prüfen. Ist die Windel vielleicht zu eng oder scheuert irgendwo etwas? Auch Babys mögen es nicht, wenn die Kleidung unbequem ist.

12. Zu warm oder zu kalt

Wir Eltern meinen es vor oft zu gut mit unseren Kleinen und packen sie warm ein. Das ist erst einmal richtig, da Babys sehr schnell auskühlen und sie daher im Vergleich wärmer angezogen werden müssen als wir.

Wenn ihnen aber zu warm ist, werden sie nicht nur unruhig und schlafen nicht ein. Im Extremfall können sie auch überhitzen und das kann schnell gefährlich werden. Um die Temperatur zu überpüfen, legt eure Hand in den Nacken eures Nachwuchses. Fühlt dieser sich zu warm oder zu kalt an, könnt ihr entsprechend reagieren. Mit der Zeit bekommt ihr ein Gefühl für die richtige Wohlfühltemperatur und die entspechende Kleidung.

13. Spielzeug, Mobilee und Co. aus dem Bettchen entfernen

Was sich erst einmal gemein anhört, hat einen sinnvollen Hintergund. Die Lieblingsrassel oder das hübsche Mobilee können Babys vom Schlafen abhalten. Sie unterhalten die Kleinen zwar, aber im Kinderbettchen sollte der Nachwuchs in Ruhe einschlafen. Alles, was ihn dabei ablenkt, muss zur Schlafenszeit aus Bett raus. Achte einfach darauf, womit sich dein Baby beschäftigt. Merkst, dass es deswegen nich einschlafen kann…raus damit.

14. Dein Baby will nicht einschlafen? Dann ab ins Auto

Ein Klassiker unter den Geheimtipps, wenn auch nicht der umweltfreundlichste. Viele müde Babys schlafen nach ein paar Minuten Autofahrt sofort ein. Wenn also nichts hilft, macht vielleicht eine kurze Spritztour Sinn.

15. Baby muss nicht unbedingt im eigenen Bettchen schlafen

Oft wollen Babys nicht in ihrem Bettchen schlafen. Dabei ist es ihnen egal, ob es direkt neben dem Elternbett steht oder sie sogar noch im Beistellbettchen liegen. Natürlich müssen sie sich daran gewöhnen im eigenen Bett zu schlafen. Jedoch geht das nicht von heute auf morgen, du kannst keinen Schalter umlegen. Es ist meistens ein Prozess, der seine Zeit benötigt.

Dein Baby will nicht schlafen? Dann liegt es vielleicht daran, dass es lieber im Elternbett liegen will. Hier fühlt es sich oft sicherer und geborgener. Wenn dein Baby sich also lauthals beschwert und unruhig im eigenen Bettchen rumstrampelt, dann versuche, es in das Elternbett zu legen. Natürlich musst du sicherstellen, dass der Nachwuchs nicht herausfallen kann. Ist das gegeben, dann gönne dem Kleinen ruhig eine Nacht bei seinen Eltern.

16. Der Trick mit dem Taschentuch

Ein Mann, ein Baby und ein Taschentuch. Gute 40 Sekunden später schläft der Kleine? Fake? Wohl nicht. Der Vater streicht mit einem Taschentuch wiederholt über das Gesicht seines Baby und nach ein paar Sekunden schläft es. Glaubst du nicht? Dann schaue dir das Video selbst an. Mittlerweile hat es übrigens Zugriffszahlen im zweistelligen Millionenbereich.

17. Durchhalten

Es bringt nichts, wenn du hektisch einen Tipp nach dem anderen ausprobierst. Lege daher dein Baby nicht nach zwei Minuten wieder genervt ab. Schalte die Geräusche App auch nicht sofort wieder aus. Durchhalten ist angesagt.

Babys brauchen oft etwas, um sich an die neue Situation (z.B. auf deinem Arm) zu gewöhnen. Wenn dann schon der nächste Tipp an der Reihe ist, bevor sie es überhaupt wissen, was los ist, werden sie nur unruhiger. Halte daher mindestens fünf bis zehn Minuten durch. Erst dann kannst du etwas anderes ausprobieren.

18. Ruhe bewahren

Kinder haben auch schon im frühen Alter ein feines Gespür für Stress und Hektik. Wenn du unruhig bist, überträgt sich das schnell auf die Kleinen. Versuche also, die Probleme des Alltags hinter dir zu lassen, wenn du dich um deinen Nachwuchs kümmerst.

Werde nicht hektisch, streite nicht und vermeide grundsätzlich Stress. Je entspannter du bist, desto zufriedener ist dein Baby. Das ist nicht einfach und funktioniert natürlich nicht immer, aber du solltest auf jeden Fall darauf achten.

19. Gönn dir eine kurze Pause

Dein Baby will nicht einschlafen, du hast bist genervt und frustriert? Dann gönn dir eine kurze Mini-Pause. Lege dein Baby im sicheren Bettchen ab und verlasse das Zimmer. Atme tief durch, trink einen Schluck und nimm der ein paar Sekunden, um dich zu benruhigen.

Dann sammel dich und gehe möglichst entspannt wieder zu deinem Nachwuchs. Starte einen neuen Versuch. Die Pause sollte maximal 30 bis 60 Sekunden dauern, da dein Kind nur noch unruhiger wird.

Baby will nicht einschlafen – Vorbereitung ist alles

20. Auspowern

Sorge dafür, dass sich dein Nachwuchs tagsüber viel bewegt, neue Eindrücke und Erfahrungen sammelt und sich etwas anstrengt. Dann schläft er abends auch besser ein. Das ist übrigens eine der goldenen Regeln für die gesamte Kindheit. Was natürlich nicht heißt, dass du es übertreiben sollst. Fördere einfach in einem gesunden Maße den Bewegungs- und Entdeckerdrang, den Babys bereits mit ein paar Wochen entwickeln.

Sie sind neugierig, wollen alles untersuchen, anfassen und darauf rumkauen. Sie bewegen ihre Hände, fuchteln mit den Armen und strampeln mit den Beinen. Neue Eindrücke, Bewegungen, Grimassen, Späßchen, Lieder und Geräusche… Alles weckt ihr Interesse. Nutze das, um sie zu beschäftigen, um sie zu unterhalten und um sie auszupowern. Dann sollten sie abends auch schneller einschlafen.

21. Frische Luft

Dein Baby will nicht einschlafen? Dann gehe mit ihm regelmäßig an die frische Luft. Das kann ein Spaziergang mit dem Kinderwagen/Buggy sein oder du legst die Spieldecke einfach mal auf die Wiese im Garten.

Wenn du keinen Garten hast, dann gehe in den nächsten Park und breite dort die Decke aus. Auch hier gibt es für die Kleinen viel zu entdecken und zu beobachten. Bäume, Gräser, Vögelgezwitscher, Wolken und und und, für Babys ist alles spannend und neu.

Wenn du mit dem Kinderwagen unterwegs bist, sorge dafür, dass dein Nachwuchs genug sehen kann. Nach ein paar Wochen/Monaten sind Schnullerkette oder der Himmel des Verdecks nämlich zu langweilig.

Klappe ruhig einmal das Verdeck nach hinten, so dass dein Sohnemann aus dem Wagen herausschauen kann. Achte dabei natürlich weiterhin darauf, dass er trotzdem vor Wind und Wetter geschützt ist.

Die vielen neuen Eindrücke und die frische Luft, die draußen auf Babys warten, sind nicht nur spannend, sondern auch anstrengend. Gut für den Nachwuchs und gut für die Eltern. Eine Win-Win-Situation.

22. Gegen Abend mindestens einen Gang rausnehmen

In der letzten Stunde vor der Schlagenszeit sollte dein Baby bereits etwas runterfahren können. Also, keine wilden Spiele mehr. Auspowern ist tagsüber angesagt. Gegen Abend dürfen es dann auch zwei Gänge weniger sein.

23. Baden

Dabei kann ein schönes warmes Bad vor dem Schlafengehen oft Wunder wirken. Erst ein wenig mit dem Kleinen planschen, die Schwimmenten durch die Wanne jagen und dann? Ab in die Falle. Beim Baden können sich Babys noch einmal etwas anstrengen. Gleichzeitig sorgt die Wärme, dass sie zusätzlich entspannen und müde werden. Beste Voraussetzungen für ein schnelles Einschlafen.

24. Auf das richtige Timing kommt es an

Die meisten Babys haben einen bestimmten Zeitraum, in dem sie abends einschlafen. (z.B. 19 Uhr bis 20 Uhr) Verpassen die Kleinen diesen Punkt, drehen sie oft noch einmal auf. Sie bekommen die zweite Luft.

An ein schnelles Einschlafen ist dann nicht mehr zu denken. Hier hilft leider nur Erfahrung. Dein Baby will nicht einschlafen? Dann achte auf die Schlafgewohnheiten bzw. die Einschlafzeiten deines Kindes regelmäßig. Dann wirst du schnell ein Gespür für das richtige Timing bekommen.

25. Mittagsschläfchen richtig planen

Babys, die mittags oder nachmittags zu lange schlafen, sind abends nicht müde und bleiben länger wach. Das kennt jeder von uns aus eigener Erfahrung. Schläft man am Nachmittag oder am frühen Abend ein, kann man nachts erst spät schlafen. Genauso ist bei den Kleinsten. Achte also darauf, dass deine Nachwuchs auch wirklich mittags schläft und nicht erst gegen 15/16 Uhr, da er sonst abends oft schlechter einschlafen kann.

26. Routine im Tagesgeschäft

Nicht nur vor dem Einschlafen helfen feste Abläufe. Auch am Tag sollte es einen Rahmenplan geben. Feste Zeite für z.B. Essen, Spielen und Spazierengehen sind für deinen Nachwuchs wichtig und geben ihm Sicherheit.

Außerdem hilft es ihm dabei, sich an den Tag- / Nachtrhythmus zu gewöhnen. Und das wiederum lässt ihn besser einschlafen. Es muss natürlich nicht alles streng auf die Minute getaktet sein, aber ein gewisser Zeitplan sollte es schon sein.

27. Tragetuch und Co.

Manchmal reicht es nicht, dein Baby nur auf den Arm zu nehmen. In einem Tragetuch oder speziellen Babytragen schlafen die Kleinen oft schneller ein. Für dich ist es außerdem nicht so anstrengend und das Gewicht verteilt sich besser. Probiere es einfach mal tagsüber aus und gewöhne dich und deinen Nachwuchs daran. Trage oder Tuch sollten aber beim Einschlafen keine Dauerlösung werden.

28. Nachtlicht gegen die Dunkelheit

Wenn es zu dunkel im Zimmer ist, bekommen viele Babys Angst. Natürlich muss das Kinder- oder Schlafzimmer abgedunkelt sein, sonst findet der Nachwuchs nicht in den Schlaf. Um ihm die Angst zu nehmen, wenn es kurz mal aufwachen sollte, bietet sich ein Nachtlicht an.

Dieses sorgt für ein schwaches Leuchten, das den Schlaf des Babys nicht stört. Trotdzem hat es genug Licht, um dem Kleinen Sicherheit zu vermitteln uhd ruhiger schlafen zu lassen. Viele Babyphones verfügen mittlerweile über eingebaute Nachtlichter, dann musst du nicht ein zusätzliches „Gerät“ kaufen.

29. Kombiniere und probiere aus

Keiner der Tipps steht für sich alleine. Oft bringt auch die Kombination aus mehreren den gewünschten Erfolg. Bleibe dran und probiere daher verschiedene Sachen geduldig bei deinem Baby aus.

30. Zwinge deinem Baby nichts auf

Die besten Tipps, Tricks und gut gemeinten Ratschläge bringen nichts, wenn dein Baby sie nicht annimmt. Zwinge deinem Kind daher keinen Super-Duper-Tipp auf, nur weil du ihn hier oder woanders gelesen hast. Das Gleiche gilt auch für die Meinung von Freunden, Familie und Co. Probiere aus, was bei deinem Baby funktioniert und welche Tipps helfen.

Fazit

Dein Baby will nicht einschlafen? Davon kann jeder Vater ein Lied singen. Babys schreien manchmal einfach, sind unruhig und schlafen nicht ein. Daran kannst du nichts ändern. Für allle anderen Fälle hast du jetzt aber ein paar gute Tipps an der Hand, mit denen du die Kleinen beruhigen kannst. Versuche, immer ruhig zu bleiben. Es hatten schon Generationen von Eltern die gleichen Probleme und die haben ihre Kinder auch groß bekommen. Du bist also nicht allein.

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